Ein Tag im Leben von… mir

Das t3n-Magazin hat eine wunderbare Kategorie im Heft… oder hattest es zumindest mal. Ich weiß gar nicht, ob es noch Bestandteil der Printlektüre ist, nachdem ich das Magazin vor Monaten abbestellt habe. Aus Zeitgründen, nicht aus inhaltlichen. Egal, ich hatte mir irgendwann im Sommer mal vorgenommen die Kategorie ungefragt zu übernehmen. Nun stelle ich mir selber Fragen, die sonst deren Gäste beantworten. Und beantworte sie. Selbst.

Wie startest du in den Tag?
Das bestimmen mittlerweile unsere beiden Kids. Wenn sie wach werden, ist die Nacht für uns auch beendet. Dann heißt es aufstehen und beide irgendwie koordinieren, damit der Älteste halbwegs pünktlich, sauber und satt zur Tagesmutter kommt. Da bleibt für mich selber keine Zeit neben der normalen Körperpflege. Frühstück (und erst recht Kaffee) gibt es allermeistens erst im Büro.

Anzug oder Hoody?
Hoody. Müsste ich täglich einen Anzug tragen, würde ich den Job kündigen.
Ich mag es auch im Job bequem – ohne täglich wie ein Penner rumzulaufen.
Manchmal wünsche ich mir mich selber stylischer zu kleiden, aber es fehlt Idee und Interesse.

Bevorzugtes Transportmittel zur Arbeit?
Fahrrad und Bahn. Mit dem Fahrrad geht es die paar Minuten zum Bahnhof und dann pendel ich nach Hamburg rein. Den Stress mit dem Auto in die Hansestadt zu fahren tue ich mir nicht an. Ich mag es morgens und abends einfach nur zu sitzen (wenn die Bahn nicht mal wieder überfüllt ist), zu lesen, Podcasts zu hören oder einfach nur rauszuschauen.

Was machst du als Erstes im Büro?
Rechner hochfahren, Müsli bereiten, einen Kaffee greifen.
Danach Mails checken, Slack im Blick behalten und erste Kennzahlen anschauen.

To-Do-Tool oder Papierliste?
Ganz klar Evernote. Ich fahre seit zwei Jahren (?) eine komplett digitale Strategie. Papier sieht man bei mir auf dem Schreibtisch so gut wie nie – einen Kugelschreiber habe ich seitdem kaum in der Hand.
Das bietet sich für mich einfach an, da Ideen überall kommen können und das Smartphone einfach immer dabei ist.

Wie gestaltest du deine Mittagspause?
So oft es geht essen wir als Team gemeinsam. Dann wird was geholt und in der Büroküche gespeist. Das gehört zu einem funktionierenden Team einfach dazu. Prinzipiell würde ich gern täglich was selbst gekochtes mit dabei haben, aber es ist leider doch die Seltenheit. Die Gefahr dann ist, dass man semi-gesund unterwegs ist. Etwas, was ich 2018 gern ändern wollte.

Was sind deine persönlichen Produktivitätskiller?
Langeweile. Wenn nichts (akutes) auf der ToDo-Liste steht, werde ich furchtbar unproduktiv.
Wenn ich etwas abarbeiten kann, bin ich im Tunnel und schaffe es ordentlich Aufgaben abzuarbeiten. Da nerven dann maximal Meetings, die keinen Output liefern. Das zu minimieren ist die größte Herausforderung.

Wie hälst du dich fit?
Mit den Kindern. Nur. Ist zu wenig.

Wie schaltest du (abends) ab?
Da ich meinen Arbeitsalltag unterbrechen kann, um abends Zeit für die Kinder zu haben, ist das wahrlich schwer, da ich abends noch weiterarbeite und dann oft nur noch den Laptop zuklappe und mich zu meiner Frau auf’s Sofa lege.

Wann gehst du ins Bett?
Recht früh. Meistens schlafe ich zwischen 22 und 23:00 Uhr ein, um noch genug Schlaf zu bekommen, da die Kinder meistens gegen 6:00 Uhr aufwachen.

Welches Buch hast du als Letztes gelesen?
Getting Things Done von David Allen. Dazu wird die Tage nochmal separat gebloggt. Auf jeden Fall ein Buch, das ich jedem ans Herz legen kann, selbst wenn man nicht die gesamte Methode bei sich anwenden kann.

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